Wir stehen Ihnen als Rechtsanwälte und Strafverteidiger im Urheberstrafrecht zur Seite. Unsere strafverteidigende Tätigkeit erfolgt bundesweit. Wir nehmen Ihre Interessen vom Ermittlungsverfahren bis zu einem eventuellen gerichtlichen Verfahren wahr. Dabei profitieren Sie von unserer Erfahrungen im Bereich Strafrecht und Urheberrecht (Markenrecht bzw. Markenstrafrecht, Patentstrafrecht, Medien- und Internetrecht), was in den entsprechenden strafrechtlichen, von der Staatsanwaltschaft geführten Ermittlungsverfahren, von ausgesprochenem Vorteil sein kann.

Durch die besonderen Kenntnisse in diesen Rechtsgebieten kann Rechtsanwalt B. Dimsic, LL.M. gemeinsam mit Ihnen zielführende strafrechtliche Verteidigungsstrategien erarbeiten. Primäres Ziel hierbei ist immer die Einstellung der Ermittlungen bereits im Ermittlungsverfahren. Sollte es dennoch zu einer Anklage kommen, werden Sie professionell gerichtlich verteidigt.

Wir verteidigen unsere Mandaten hierbei nicht nur in und um unsere Kanzleistandorte Düsseldorf und Solingen, sondern bundesweit.

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Strafbare Handlungen im  Urheberrecht sind geregelt in den §§ 106, 107, 108, 108a UrhG. Das sind die Tatbestände der sog. „unterlaubte Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke“ (§ 106 UrhG), das „unzulässige Anbringen der Urheberbezeichnung“ (§ 107 UrhG), des „unerlaubte Eingriffs in verwandte Schutzrechte“ (§ 108 UrhG) sowie der „gewerbsmäßigen unerlaubten Verwertung“ (§ 108a UrhG):

§ 106 UrhG Unerlaubte Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke

(1) Wer in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen ohne Einwilligung des Berechtigten ein Werk oder eine Bearbeitung oder Umgestaltung eines Werkes vervielfältigt, verbreitet oder öffentlich wiedergibt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

§ 107 UrhG Unzulässiges Anbringen der Urheberbezeichnung

(1) Wer

1. auf dem Original eines Werkes der bildenden Künste die Urheberbezeichnung (§ 10 Abs.1) ohne Einwilligung des Urhebers anbringt oder ein derart bezeichnetes Original verbreitet,

2. auf einem Vervielfältigungsstück, einer Bearbeitung oder Umgestaltung eines Werkes der bildenden Künste die Urheberbezeichnung (§10 Abs.1) auf eine Art anbringt, die dem Vervielfältigungsstück, der Bearbeitung oder Umgestaltung den Anschein eines Originals gibt, oder ein derart bezeichnetes Vervielfältigungsstück, eine solche Bearbeitung oder Umgestaltung verbreitet,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.

(2) Der Versuch ist strafbar.

§ 108 UrhG Unerlaubte Eingriffe in verwandte Schutzrechte

(1) Wer in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen ohne Einwilligung des Berechtigten

1. eine wissenschaftliche Ausgabe (§ 70) oder eine Bearbeitung oder Umgestaltung einer solchen Ausgabe vervielfältigt, verbreitet oder öffentlich zugänglich widergibt,

2. ein nachgelassenes Werk oder eine Bearbeitung oder Umgestaltung eines solchen Werkes entgegen § 71 verwertet,

3. ein Lichtbild (§ 72) oder eine Bearbeitung oder Umgestaltung eines Lichtbildes vervielfältigt, verbreitet oder öffentlich wiedergibt,

4. die Darbietung eines ausübenden Künstlers entgegen § 77 Abs.1 oder Abs.2 Satz 1, § 78 Abs.1 verwertet,

5. einen Tonträger entgetgen § 85 verwertet,

6. eine Funksendung entgegen § 87 verwertet,

7. einen Bildträger oder Bild- und Tonträger entgegen §§ 94 oder 95 in Verbindung mit § 94 verwertet,

8. eine Datenbank entgegen § 87b Abs.1 verwertet,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

§ 108a UrhG Gewerbsmäßige unerlaubte Verwertung

(1) Handelt der Täter in den Fällen der §§ 106 bis 108 gewerbsmäßig, so ist die Strafe Freiheitstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.

(2) Der Versuch ist strafbar.

§ 108b UrhG Unerlaubte Eingriffe in technische Schutzmaßnahmen

(1) Wer

1. in der Absicht, sich oder einem Dritten den Zugang zu einem nach diesem Gesetz geschützten Werk oder einem anderen nach diesem Gesetz geschützten Schutzgegenstand oder deren Nutzung zu ermöglichen, eine wirksame technische Maßnahme ohne Zustimmung des Rechteinhabers umgeht oder

2. wissentlich unbefugt

a) eine von Rechtsinhabern stammende Information für die Rechtewahrnehmung entfernt oder verändert, wenn irgendeine der betreffenden Informationen an einem Vervielfältigungsstück eines Werkes oder eines sonstigen Schutzgegenstandes angebracht ist oder im Zusammenhang mit der öffentlichen Wiedergabe eines solchen Werkes oder Schutzgegenstandes erscheint, oder

b) ein Werk oder einen sonstigen Schutzgegenstand, bei dem eine Information für die Rechtewahrnehmung unbefugt entfernt oder geändert wurde, verbreitet, zur Verbreitung einführt, sendet, öffentlich wiedergibt oder öffentlich zugänglich macht

und dadurch wenigstens leichtfertig die Verletzung von Urheberrechten oder verwandten Schutzrechten veranlasst, ermöglicht, erleichtert oder verschleiert,

wird, wenn die Tat nicht ausschließlich zum eigenen privaten Gebrauch des Täters oder mit dem Täter persönlich verbundene Personen erfolgt oder sich auf einen derartigen Gebrauch bezieht, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

 

Das Markenstrafrecht gehört zum Wirtschaftsstrafrecht.

Rechtsanwalt und Strafverteidiger B. Dimsic, LL.M. steht Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung. Insbesondere auch wenn eine Durchsuchung aufgrund eines gerichtlichen Durchsuchungsbeschluss bei Ihnen erfolgt ist.

Neben der Strafverteidigung im Urheberstrafrecht beraten vertreten wir Sie auch in ähnlichen Bereichen wie dem Markenstrafrecht und Patentstrafrecht (Produktpirateriestrafrecht).

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