Unterschiedliche Risikoklassen

Jedes Wertpapier beinhaltet ein gewisses Risiko, das von Anlageklasse zu Anlageklasse unterschiedlich ist. In der Regel erfolgt eine Unterteilung in fünf verschiedene Risikoklassen.

Risikoklasse 1 für sicherheitsbewusste Anleger

Die Risikoklasse 1 beinhaltet in der Regel sicherheitsorientierte Wertpapiere wie zum Beispiel Geldmarktfonds, Festgeld, Tagesgeld und anderes Termingeld. Auch Sparbücher, Pfandbriefe, Sparpläne oder Bausparverträge fallen unter diese Risikoklasse.

Risikoklasse 1 zeichnet sich durch ein sehr geringes Risiko aus, dem gegenüber stehen aber auch nur geringe Renditechancen. Mit der Risikoklasse 1 wird meist ein langfristiger und sicherer Vermögensaufbau verfolgt.

Risikoklasse 2 für konservative Anleger

Die Risikoklasse 2 ist auf konservativ orientierte Anleger zugeschnitten, die etwas mehr Rendite erwarten. In die Risikoklasse 2 fallen Wertpapiere wie Anleihen mit hoher Bonität, festverzinsliche Wertpapiere, Geldmarktfonds, deutsche Rentenpapiere oder offene Immobilienfonds. Das Ziel ist dabei ebenfalls ein langfristiger Vermögensaufbau mit etwas höheren Renditeerwartungen, die sich über dem Niveau des Geldmarktes bewegen.

Risikoklasse 3 für gewinnorientierte Anleger

Die Risikoklasse 3 spricht insbesondere gewinnorientierte Anleger an, deren Ziel ein wachstumsorientierter Vermögensaufbau ist. Dabei werden auch Kurs- oder Währungsschwankungen hingenommen. Die Risikoklasse 3 umfasst Renten-, Aktien- und Mischfonds als auch große europäische Standardwerte (Siemens, BMW etc.) sowie Währungsanleihen mit hoher Bonität.

Risikoklasse 4 für risikofreudige Anleger

Anleger, die sich für diese Wertpapierklasse entscheiden, verfolgen einen spekulativen Vermögensaufbau, der auch Direktinvestitionen in Aktien, Aktienfonds, Auslandswerte und Zertifikate vorsieht. Damit lassen sich Renditen über dem Marktdurchschnitt erzielen, gleichzeitig bringt diese Anlageklasse auch ein höheres Risiko mit sich. Hohe Kursverluste sind in Risikoklasse 4 nicht ausgeschlossen.

Risikoklasse 5 für spekulativ orientierte Anleger

Die Risikoklasse 5 ist für äußerst risikobewusste Anleger gedacht, die bereits Erfahrungen mit dem Handel von Wertpapieren mit Hebelwirkung mitbringen. Dabei werden auch Finanzinstrumente mit Hebelwirkung (Optionsscheine etc.) eingesetzt, wobei der spekulative Vermögensaufbau im Vordergrund steht. Nach diesseitiger Sichtweise fallen in diese Risikoklasse auch geschlossene Schiffsfonds, Immobilienfonds, Lebensversicherungsfonds, Containerfonds, Medienfonds Waldfonds, Windparfonds, Flugzeugfonds, Biofonds etc. Anleger dieser Anlageklasse verfolgen eine überdurchschnittliche Rendite, nehmen dafür aber auch höhere Risiken bis hin zum Totalverlust in Kauf. Unter diese Anlageklasse fallen nicht nur Optionsscheine und Futures, sondern auch internationale Nebenwerte und Aktienfonds, die in Emerging Markets (aufstrebende Märkte) investieren.

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