Anwalt Alkohol am Steuer in Düsseldorf | bundesweit
Strafverteidiger bei Trunkenheit im Verkehr
Strafverteidiger bei Trunkenheit im Verkehr
Vorladung von Polizei wegen Alkohl am Steuer / Trunkenheit im Verkehr erhalten? In eine Verkehrskontrolle geraten und mit Alkohol im Blut erwischt worden? Rechtsanwalt für Verkehrsstrafrecht und Strafverteidiger B. Dimsic, LL.M. mit Kanzleisitz in Düsseldorf ist spezialisiert auf Verkehrsstrafrecht und insbesondere die Straftat Trunkenheit im Verkehr. Er vertritt Mandanten bundesweit in Strafverfahren mit dem Vorwurf einer Trunkenheit im Verkehr / Alkohol am Steuer.
Alkohol am Steuer – Trunkenheit im Verkehr und Trunkenheitsfahrt im Verkehrsstrafrecht [Update 2026]
Wer betrunken Auto fährt, begeht in vielen Fällen eine Straftat nach § 316 StGB. Umgangssprachlich wird häufig von Alkohol am Steuer, Trunkenheit im Verkehr, Trunkenheit am Steuer, Trunkenheit im Straßenverkehr oder einer Trunkenheitsfahrt gesprochen. Solche Vorwürfe gehören zum Verkehrsstrafrecht und können erhebliche Folgen haben – etwa Führerscheinentzug, Geldstrafe, Punkte in Flensburg oder eine MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung).
Wenn Ihnen in Düsseldorf oder im Umland eine Trunkenheitsfahrt, Alkohol am Steuer oder eine Fahrt unter Alkoholeinfluss vorgeworfen wird, ist schnelles Handeln entscheidend. Rechtsanwalt und Strafverteidiger B. Dimsic, LL.M. aus Düsseldorf verteidigt Mandanten im Verkehrsstrafrecht und im gesamten Strafverfahren – von der ersten Polizeikontrolle über das Ermittlungsverfahren bis hin zur Hauptverhandlung und zum Verfahren vor der Führerscheinbehörde. Die Verteidigung erfolgt nicht nur in Düsseldorf, sondern auch in Neuss, Ratingen, Meerbusch, Krefeld, Duisburg, Mönchengladbach, Köln und bundesweit.
Rechtsanwalt und Strafverteidiger B. Dimsic, LL.M. aus Düsseldorf ist auf Verkehrsstrafrecht spezialisiert und verteidigt Mandanten bundesweit bei Vorwürfen wie Alkohol am Steuer, Trunkenheit im Verkehr oder einer Alkoholfahrt. Mit über 15 Jahren Erfahrung aus mehr als 2000 Strafverfahren verfügt er über umfassende praktische Erfahrung in der Strafverteidigung bei Trunkenheitsfahrten.
Gerade bei dem Vorwurf einer Trunkenheitsfahrt oder Alkohol am Steuer ist schnelles Handeln entscheidend. Häufig wird der Führerschein bereits während der Verkehrskontrolle sichergestellt oder beschlagnahmt, und es droht eine vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis. Je früher Sie sich an einen auf Verkehrsstrafrecht spezialisierten Strafverteidiger wenden, desto besser können Ihre Rechte geschützt
und mögliche Verteidigungsansätze geprüft werden.
Wichtig: Schweigen ist Ihr gutes Recht
Wenn Ihnen Trunkenheit im Verkehr oder Alkohol am Steuer vorgeworfen wird, sollten Sie gegenüber der Polizei grundsätzlich keine Angaben dazu machen, was, wann und wie viel Sie getrunken haben.
Dies gilt sowohl bei einer Verkehrskontrolle, als auch in Situationen, in denen die Polizei später bei Ihnen zu Hause erscheint – etwa nach einem beobachteten Unfall oder wenn jemand angegeben hat, Sie hätten zuvor ein Fahrzeug geführt. Die Polizei wird dann häufig wissen wollen, wer gefahren ist und ob Alkohol konsumiert wurde.
In solchen Situationen gilt ein wichtiger Grundsatz im Strafrecht:
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
Eine frühzeitige Beratung durch einen erfahrenen Strafverteidiger im Verkehrsstrafrecht kann entscheidend sein, um Fehler zu vermeiden und die richtige Verteidigungsstrategie zu entwickeln.
Wann sollte man nach Alkohol am Steuer einen Anwalt einschalten?
Ein spezialisierter Anwalt für Alkohol am Steuer / Trunkenheit im Verkehr sollte möglichst frühzeitig eingeschaltet werden – idealerweise sofort nach der Polizeikontrolle, spätestens aber nach Erhalt einer Vorladung, Anhörung, Strafanzeige oder eines Strafbefehls. Gerade bei dem Vorwurf „Alkohol am Steuer“ oder „Trunkenheit im Verkehr“ können bereits zu Beginn des Verfahrens entscheidende Fehler vermieden und wichtige Weichen für den weiteren Verlauf gestellt werden. Das gilt insbesondere dann, wenn der Führerschein bereits sichergestellt wurde, eine vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis droht oder eine MPU im Raum steht. Je früher ein spezialisierter Rechtsanwalt für Alkohl am Steuer eingeschaltet wird, desto bessere Ergebnisse sind möglich.
Anwalt für Alkohl am Steuer / Trunkenheit im Verkehr – Experte im Strafrecht
Anwalt Alkohol am Steuer / Trunkenheit im Verkehr – Rechtsanwalt und Strafverteidiger aus Düsseldorf hilft
In Deutschland gibt es derzeit drei wichtige hinsichtlich des Blutalkoholwertes. Es wird davon ausgegangen, dass Alkohol ab 0,3 Promille Wirkung zeigt. Ab 0,5 Promille wird von einem doppelten, ab 1,1 Promille von einem zehnfachen Unfallrisiko ausgegangen. Nach diesen Werten richtet sich auch die verkehrsrechtliche Einschätzung der Fahrtüchtigkeit.
Ab 1,1 Promille liegt absolute Fahruntauglichkeit vor. Ab diesem Wert wird vermutet, dass der Fahrzeugführer sein Fahrzeug nicht mehr kontrolliert steuern kann. Subjektive Faktoren wie gesundheitlicher Zustand, Fahrpraxis, Witterungs- oder Fahrbahnverhältnisse müssen zur Bewertung der Situation nicht mehr mit herangezogen werden. Wer sich mit 1,1 Promille und mehr ins Auto setzt, macht sich strafbar.
Radfahrer dürfen übrigens ein bisschen mehr, bei ihnen wird ein Wert von 1,6 Promille angenommen, ab dem die absolute Fahruntauglichkeit erreicht ist. Wie ein Urteil des Verwaltungsgerichts Mainz zeigt, kann man selbst ohne Teilnahme am Straßenverkehr seinen Führerschein verlieren, wenn man alkoholisiert auffällig wird. Unter Umständen verfügt das Gericht sogar ein Fahrradverbot.
Bei Werten von 0,3 bis 1,09 Promille spricht das Verkehrsrecht von einer relativen Fahruntüchtigkeit. Ausgenommen davon sind lediglich Jugendliche unter 21 Jahren und Fahranfänger in der Probezeit. Für sie gelten generell 0 Promille
Trunkenheit im Verkehr ist strafbar nach § 316 StGB. Dieser lautet:
§ 316 Trunkenheit im Verkehr
(1) Wer im Verkehr (§§ 315 bis 315e) ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 315a oder § 315c mit Strafe bedroht ist.
(2) Nach Absatz 1 wird auch bestraft, wer die Tat fahrlässig begeht.
Alkohol am Steuer / Trunkenheit im Verkehr – Ordnungswidrigkeit oder Straftat
Ob das alkoholisierte Fahren eine Ordnungswidrigkeit oder eine Straftat darstellt und entsprechend geahndet wird, hängt im Wesentlichen von zwei Punkten ab: Wie viel Promille hatte der Fahrer und war durch die Alkoholfahrt zusätzlich eine Straßenverkehrsgefährdung gegeben.
Solange der Fahrer sein Fahrzeug relativ sicher führt, kein auffälliges Fahrverhalten (z. B. Schlangenlinien, Kurvenschneiden oder eine rote Ampel überfährt) zeigt, auch sonst die Verkehrsregeln beachtet und sein Promillewert zwischen 0,5 und 1,1 liegt, wird er ein Bußgeld zu erwarten haben. Zeigt er jedoch Anzeichen von Fahrunsicherheiten, überschreitet die Geschwindigkeitsbegrenzung, missachtet Verkehrsregeln oder verursacht einen Unfall, so ist wegen der Verkehrsgefährdung ab 0,3 Promille von einer Straftat auszugehen.
Das Fahren unter Alkohol mit 1,1 Promille und mehr wird in jedem Fall als Straftat geahndet, und zwar unabhängig vom Fahrverhalten des jeweiligen Fahrzeugführers.
Welche Strafe droht bei Alkohol am Steuer / Trunkenheit im Verkehr?
Hier kommt es auf den Einzelfall an. Die Palette ist breit gefächert und die einzelnen Strafen können durchaus gleichzeitig verhängt werden. Mögliche Sanktionen sind: Bußgelder in teilweise beträchtlicher Höhe, Punkte in Flensburg, Fahrverbot, Führerscheinentzug und Freiheitsstrafe. Handelt es sich um eine Straftat, kommt zusätzlich ein Eintrag ins Vorstrafenregister hinzu.
Für Fahranfänger gilt folgendes: Da sich Fahranfänger und junge Fahrer bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres gar nicht ans Steuer setzen dürfen, nachdem sie Alkohol konsumiert haben, gehören eine Nachschulung und eine Probezeitverlängerung um zwei Jahre zur Strafe nach § 24c StVG. Außerdem wird ein Bußgeld von 250 Euro fällig sowie 2 Punkte in Flensburg.
Nach der Ordnungswidrigkeit einer Alkoholfahrt mit 0,5-1,09 Promille wird nach § 24a StVG ein Fahrverbot für die nächsten Stunden – bis Sie wieder nüchtern sind – ausgesprochen. Die weitere Bestrafung hängt davon ab, ob es sich um einen Erstverstoß handelt oder der Fahrzeugführer ein sogenannter Wiederholungstäter ist. Ein Bußgeld von 500 Euro, ein Monat Fahrverbot und 2 Punkte in Flensburg bilden die untere Grenze. Kommt es zu mehrfachen Verstößen in einem überschaubaren Zeitraum, steigen die Strafen und es kann eine MPU angeordnet werden. Wer die Entziehung des Führerscheins verhindern oder die Sperrfrist verkürzen möchte, kann die Untersuchung auch freiwillig machen. Ihr Rechtsanwalt berät Sie hierzu. Anders liegt der Fall, wenn Sie einen Unfall verursacht haben. Dann handelt es sich nicht um eine Ordnungswidrigkeit, sondern zieht nach dem Strafrecht die entsprechenden Konsequenzen nach sich.
Bei einer Fahrt mit mindestens 1,1 Promille, also bei absoluter Fahruntüchtigkeit, handelt es sich um eine Straftat, die nach § 316 Abs. 1 und 2 StGB geahndet wird. Neben einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe kommt es in der Regel zu einem Entzug der Fahrerlaubnis nach § 69 Abs. 2 (2) StGB sowie eine Sperrfrist für das Erteilen einer neuen Fahrerlaubnis innerhalb eines Zeitraums von mindestens sechs Monaten und maximal 5 Jahren (nach § 69a Abs. 3 StGB). In Ausnahmefällen kann es auch zu einem unbegrenzten Entzug kommen, wenn zu erwarten ist, dass der Täter eine dauerhafte Gefahr darstellt. Gleichzeitig besteht auch die Möglichkeit, die Sperrfrist frühzeitig aufzuheben, wenn die Umstände es zulassen. Weiterhin drohen je nach Einzelfall 2 oder 3 Punkte in Flensburg. In der Regel wird auch im Rahmen des Wiedererteilungsverfahrens bei der Fahrerlaubnisbehörde eine MPU (Medizinisch-Psychologische-Untersuchung, umgangssprachlich „Idiotentest“) angeordnet.
Alkohol am Steuer / Trunkenheit im Verkehr – was passiert mit der Fahrerlaubnis / mit dem Führerschein?
Kommt es z.B. im Rahmen einer Verkehrskontrolle zum Nachweis einer Trunkenheitsfahrt (Blutalkoholwert über 1,1 Promille oder bei Blutalkoholwerten unter 1,1 Promille und Feststellung von sog. Ausfallerscheinungen wie Fahren von Schlangenlinien, Unsicherheit beim Gehen, Verwaschene Aussprache etc.) wird der Führerschein sichergestellt. Legt man hiergegen Widerspruch ein, so beantragt die Staatsanwaltschaft kurzfristig beim zuständigen Gericht die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis nach § 111a StPO (Strafprozessordnung). Die Fahrerlaubnis wird dann vorläufig entzogen und man ist nicht mehr berechtigt am Straßenverkehr teilzunehmen.
Erfolgt eine Verurteilung wegen einer Trunkenheitsfahrt, so ist der Täter in der Regel als ungeeignet zum Führen eines Kraftfahrzeuges anzusehen, § 69 Abs. 2 StGB. Das heißt, dass bei demjenigen der relativ fahruntüchtig mit 0,3 Promille oder absolut fahruntüchtig ab 1,1 Promille mit seinem Fahrzeug im Straßenverkehr unterwegs ist, der Führerschein in größter Gefahr ist, da in der Regel der Führerschein nach einer Verurteilung oder sogar oft schon unmittelbar am Anhalteort weggenommen wird.
Der Gesetzgeber sieht sodann die Möglichkeit vor die Fahrerlaubnis nach § 69 a StGB für 6 Monate bis 5 Jahre zu entziehen. Bei Wiederholungstätern (schon eine Sperrfrist in den letzten drei Jahren erhalten) ist der Entzug mindestens 1 Jahr.
Entscheidend für die Länge des Führerscheinverlustes ist das sogenannte Ausmaß des Eignungsmangels. Dafür sind die Tatumstände selbst entscheidend, aber auch die bisherige verkehrsrechtliche Führung.
In Verkehrsstrafsachen wie z.B. der Trunkenheitsfahrt ist es daher sehr wichtig, sich von Beginn an von einem spezialisierten Rechtsanwalt und Strafverteidiger beraten und vertreten zu lassen. Bei einer Trunkenheitsfahrt ist immer zwischen dem Strafverfahren (Polizei – Staatsanwaltschaft – Gericht) sowie dem zeitlich nachgelagerten Verwaltungsverfahren (Führerscheinbehörde) zu unterscheiden. Das Strafgericht spricht letztendlich die Strafe für die Trunkenheitsfahrt aus (Geldstrafe / Freiheitsstrafe sowie Entziehung der Fahrerlaubnis) aus. Die Verwaltungsbehörde (Führerscheinbehörde) ist dahingegen nach dem Strafverfahren für die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis zuständig. Hier wird dann geprüft, ob z.B. eine längerfristige Abstinenz nachzuweisen ist oder eine MPU (Medizinisch-Psychologische-Untersuchung, umgangssprachlich „Idiotentest“) angeordnet wird. Früher war die Grenze für eine solche MPU bei 1,6 Promille. Heutzutage kommt es jedoch regelmäßig vor, dass auch schon bei einer leichten Überschreitung der „magischen Grenze“ von 1,1 Promille eine MPU angeordnet wird.
Rechtsanwalt und Strafverteidiger B. Dimsic, LL.M. ist spezialisiert auf das Verkehrsstrafrecht und Strafverfahren mit dem Vorwurf der Trunkenheitsfahrt. Bereits ganz zu Beginn des Verfahrens wird in allen Fällen der Fokus darauf gelegt, dass Strafverfahren so zügig wie möglich abzuschließen mit dem Ziel, dass keine Entziehung der Fahrerlaubnis erfolgt oder, wenn dies nicht zu vermeiden ist, die Sperrfrist für die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis im Verwaltungsverfahren bei der Führerscheinbehörde so kurz wie möglich ist. Durch auf den Einzelfall zugeschnittene Maßnahmen bereits ganz zu Beginn des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens können hier wesentliche Weichen für einen erfolgreichen Ausgang im Strafverfahren als auch dem anschließenden Verwaltungsverfahren gestellt werden.
Hier finden Sie uns:
FAQ – Alkohol am Steuer und Trunkenheit im Verkehr
Fragenübersicht:
- Sie haben eine Vorladung mit dem Vorwurf der Trunkenheit im Verkehr erhalten?
- Welche Vorteile hat unsere Kanzlei für Strafrecht?
- Wie hoch ist die Strafe für Trunkenheit im Verkehr?
- Wann macht man sich wegen Trunkenheit im Verkehr strafbar?
- Kann man sich wegen Trunkenheit im Verkehr strafbar machen, wenn man betrunken Fahrrad fährt?
- Möglichkeiten des Rechtsanwalts für Verkehrsstrafrecht bei Trunkenheitsfahrten
- Rückrechnung zur Ermittlung der Blutalkoholkonzentration
- Ist Trunkenheit im Verkehr eine Ordnungswidrigkeit?
- Ab welchem Promillewert ist Alkohol am Steuer strafbar?
- Was droht bei einer Trunkenheitsfahrt mit über 1,1 Promille?
- Wann droht der Führerscheinentzug wegen Alkohol am Steuer?
- Wie lange dauert die Sperrfrist für den Führerschein nach einer Trunkenheitsfahrt?
- Muss man immer zur MPU nach Alkohol am Steuer?
- Wie kann ein Anwalt bei Trunkenheit im Verkehr helfen?
- Was passiert, wenn man eine Verkehrskontrolle unter Alkohol verweigert?
- Welche Rolle spielt die Blutprobe bei Alkohol am Steuer?
- Kann eine Blutalkoholmessung fehlerhaft sein?
- Welche Verteidigungsstrategien gibt es bei Trunkenheit im Verkehr?
- Kann man den Führerscheinentzug vermeiden?
- Wird eine Verurteilung wegen Trunkenheit im Verkehr im Führungszeugnis eingetragen?
- Welche Folgen hat Alkohol am Steuer für Punkte in Flensburg?
- Was passiert bei einem Unfall unter Alkoholeinfluss?
- Wann lohnt sich ein Einspruch oder eine Verteidigung gegen den Vorwurf der Trunkenheit im Verkehr?
- Wer ist der beste Anwalt bei Alkohol am Steuer / Trunkenheit im Verkehr?
1. Sie haben eine Vorladung mit dem Vorwurf der Trunkenheit im Verkehr erhalten?
Wenn Sie eine Vorladung wegen Trunkenheit im Verkehr (§ 316 StGB) erhalten haben, befinden Sie sich bereits in einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren. Als Beschuldigter sind Sie grundsätzlich nicht verpflichtet, bei der Polizei zu erscheinen oder Angaben zur Sache zu machen. Sie haben ein umfassendes Aussageverweigerungsrecht. Häufig ist es sinnvoll, zunächst über einen Strafverteidiger Akteneinsicht zu beantragen. Erst nach Kenntnis der Ermittlungsakte kann beurteilt werden, wie stark die Beweislage ist und welche Verteidigungsstrategie sinnvoll erscheint.
2. Welche Vorteile hat unsere Kanzlei für Strafrecht?
Eine auf Strafrecht spezialisierte Kanzlei kann frühzeitig Einfluss auf ein Ermittlungsverfahren nehmen. Ein erfahrener Strafverteidiger kennt typische Fehlerquellen bei Alkoholkontrollen, Blutproben und polizeilichen Ermittlungen. Gerade im Verkehrsstrafrecht spielen Details wie Messmethoden oder Dokumentationsfehler eine wichtige Rolle. Durch eine frühzeitige Prüfung der Ermittlungsakte können Verteidigungsansätze erkannt werden. Ziel der Verteidigung ist es häufig, eine Einstellung des Verfahrens zu erreichen oder die Folgen für den Mandanten möglichst gering zu halten.
3. Wie hoch ist die Strafe für Trunkenheit im Verkehr?
Die Strafe hängt stark vom Einzelfall ab. In vielen Fällen verhängt das Gericht eine Geldstrafe in Tagessätzen, deren Höhe sich nach dem Einkommen richtet. Zusätzlich droht häufig die Entziehung der Fahrerlaubnis und eine Sperrfrist für die Neuerteilung. Auch Punkte im Fahreignungsregister werden eingetragen. In schwereren Fällen, etwa bei Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer, kann auch eine Freiheitsstrafe verhängt werden.
4. Wann macht man sich wegen Trunkenheit im Verkehr strafbar?
Eine Strafbarkeit liegt vor, wenn jemand ein Fahrzeug führt, obwohl er alkoholbedingt fahruntüchtig ist. Absolute Fahruntüchtigkeit wird bei Autofahrern regelmäßig ab 1,1 Promille angenommen. Bereits ab 0,3 Promille kann eine Strafbarkeit bestehen, wenn Ausfallerscheinungen oder ein Unfall hinzukommen. Entscheidend ist immer der konkrete Einzelfall und die Beweislage. Die Staatsanwaltschaft muss nachweisen, dass der Fahrer alkoholbedingt nicht mehr sicher fahren konnte.
5. Kann man sich wegen Trunkenheit im Verkehr strafbar machen, wenn man betrunken Fahrrad fährt?
Ja, auch Fahrradfahrer können sich strafbar machen. Ab etwa 1,6 Promille wird bei Radfahrern absolute Fahruntüchtigkeit angenommen. Auch bei niedrigeren Werten kann eine Strafbarkeit bestehen, wenn Ausfallerscheinungen auftreten. In solchen Fällen droht ebenfalls ein Strafverfahren. Zudem kann die Fahrerlaubnisbehörde eine MPU verlangen.
6. Möglichkeiten des Rechtsanwalts für Verkehrsstrafrecht bei Trunkenheitsfahrten
Ein Anwalt kann zunächst Akteneinsicht beantragen und die Beweise prüfen. Dabei wird untersucht, ob Messfehler, Verfahrensfehler oder unzulässige Maßnahmen vorliegen. Auch die Umstände der Blutentnahme können rechtlich überprüft werden. Ziel kann eine Einstellung des Verfahrens oder zumindest eine geringere Strafe sein. Außerdem kann der Verteidiger versuchen, die Sperrfrist für den Führerschein zu reduzieren.
7. Rückrechnung zur Ermittlung der Blutalkoholkonzentration
Bei der Rückrechnung wird die Blutalkoholkonzentration zum Zeitpunkt der Fahrt berechnet. Häufig wird die Blutprobe erst später entnommen, sodass Sachverständige eine Berechnung durchführen müssen. Dabei werden Faktoren wie Trinkverlauf und Alkoholabbau berücksichtigt. Diese Berechnung kann fehleranfällig sein. Gerade bei Grenzwerten ist die Rückrechnung häufig ein wichtiger Punkt der Verteidigung.
8. Ist Trunkenheit im Verkehr eine Ordnungswidrigkeit?
Trunkenheit im Verkehr kann sowohl eine Ordnungswidrigkeit als auch eine Straftat sein. Bei niedrigeren Alkoholwerten ohne Ausfallerscheinungen liegt häufig eine Ordnungswidrigkeit nach § 24a StVG vor. Dann drohen Bußgeld, Punkte und Fahrverbot. Wird jedoch Fahruntüchtigkeit festgestellt, handelt es sich um eine Straftat nach § 316 StGB. Die strafrechtlichen Konsequenzen sind deutlich schwerwiegender.
9. Ab welchem Promillewert ist Alkohol am Steuer strafbar?
Ab 1,1 Promille gilt ein Autofahrer als absolut fahruntüchtig. Schon ab 0,3 Promille kann eine Strafbarkeit vorliegen, wenn alkoholbedingte Ausfallerscheinungen auftreten. Für Fahranfänger und Fahrer unter 21 Jahren gilt ein striktes Alkoholverbot. Verstöße können sowohl bußgeldrechtliche als auch strafrechtliche Folgen haben. Die konkrete Bewertung hängt immer vom Einzelfall ab.
10. Was droht bei einer Trunkenheitsfahrt mit über 1,1 Promille?
Bei einer Fahrt mit mehr als 1,1 Promille liegt in der Regel eine Straftat vor. Es drohen Geldstrafe, Punkte und die Entziehung der Fahrerlaubnis. Zusätzlich wird eine Sperrfrist festgelegt. Während dieser Zeit darf kein neuer Führerschein beantragt werden. Häufig ordnet die Behörde später auch eine MPU an.
11. Wann droht der Führerscheinentzug wegen Alkohol am Steuer?
Der Führerschein wird in vielen Fällen bei einer strafbaren Trunkenheitsfahrt entzogen. Das Gericht entzieht die Fahrerlaubnis und setzt eine Sperrfrist fest. Erst danach kann ein neuer Führerschein beantragt werden. Häufig verlangt die Fahrerlaubnisbehörde zusätzlich eine MPU. Die Dauer hängt vom Einzelfall ab.
12. Wie lange dauert die Sperrfrist für den Führerschein nach einer Trunkenheitsfahrt?
Die Sperrfrist beträgt mindestens sechs Monate. In schwereren Fällen kann sie deutlich länger sein. Bei Wiederholungstätern sind auch Sperrfristen von über einem Jahr möglich. Während dieser Zeit darf kein neuer Führerschein beantragt werden. Ein Anwalt kann unter Umständen eine Verkürzung beantragen.
13. Muss man immer zur MPU nach Alkohol am Steuer?
Eine MPU wird häufig bei Alkoholwerten über 1,6 Promille angeordnet. Auch bei wiederholten Alkoholverstößen kann sie verlangt werden. Die Fahrerlaubnisbehörde prüft damit die Fahreignung. Ohne bestandene MPU wird der Führerschein meist nicht neu erteilt. Die Vorbereitung darauf ist daher sehr wichtig.
14. Wie kann ein Anwalt bei Trunkenheit im Verkehr helfen?
Ein Anwalt prüft zunächst die Ermittlungsakte und die Beweise. Er bewertet Messmethoden, Gutachten und Zeugenaussagen. Ziel ist es, mögliche Fehler im Verfahren aufzudecken. Dadurch kann unter Umständen eine Einstellung oder Strafmilderung erreicht werden. Eine frühzeitige Verteidigung kann entscheidend sein.
15. Was passiert, wenn man eine Verkehrskontrolle unter Alkohol verweigert?
Atemalkoholtests sind häufig freiwillig. Wird ein Test verweigert, kann die Polizei eine Blutentnahme anordnen. Diese darf bei Verdacht auf eine Straftat auch ohne richterlichen Beschluss erfolgen. Die Blutprobe gilt als wichtiges Beweismittel im Verfahren. Daher hat sie große Bedeutung für die spätere rechtliche Bewertung.
16. Welche Rolle spielt die Blutprobe bei Alkohol am Steuer?
Die Blutprobe dient zur genauen Bestimmung der Blutalkoholkonzentration. Sie gilt als sehr zuverlässiges Beweismittel. Die Entnahme erfolgt meist durch einen Arzt. Das Ergebnis wird von Sachverständigen bewertet. Die Höhe des Wertes ist entscheidend für die strafrechtliche Einordnung.
17. Kann eine Blutalkoholmessung fehlerhaft sein?
Auch Blutalkoholmessungen können Fehler enthalten. Möglich sind beispielsweise Laborfehler oder Dokumentationsmängel. Ein Verteidiger prüft daher häufig die Unterlagen sehr genau. Auch die Umstände der Blutentnahme können relevant sein. Solche Fehler können im Einzelfall Einfluss auf das Verfahren haben.
18. Welche Verteidigungsstrategien gibt es bei Trunkenheit im Verkehr?
Die Verteidigungsstrategie hängt vom konkreten Fall ab. Häufig werden Messmethoden oder Rückrechnungen überprüft. Auch Verfahrensfehler können eine Rolle spielen. Ziel kann eine Einstellung des Verfahrens oder eine mildere Strafe sein. Jeder Fall muss individuell bewertet werden.
19. Kann man den Führerscheinentzug vermeiden?
In bestimmten Fällen kann versucht werden, statt eines Entzugs nur ein Fahrverbot zu erreichen. Dies hängt stark vom Einzelfall ab. Auch persönliche Umstände können berücksichtigt werden. Ein Anwalt kann entsprechende Argumente im Verfahren vorbringen. Eine Garantie gibt es jedoch nicht.
20. Wird eine Verurteilung wegen Trunkenheit im Verkehr im Führungszeugnis eingetragen?
Nicht jede Verurteilung erscheint im Führungszeugnis. Entscheidend ist vor allem die Höhe der Strafe. Niedrige Geldstrafen werden häufig nicht eingetragen. Bei höheren Strafen kann jedoch ein Eintrag erfolgen. Die genaue Bewertung hängt vom Einzelfall ab.
21. Welche Folgen hat Alkohol am Steuer für Punkte in Flensburg?
Bei einer strafbaren Trunkenheitsfahrt werden Punkte im Fahreignungsregister eingetragen. Diese bleiben mehrere Jahre gespeichert. Zu viele Punkte können zum Entzug der Fahrerlaubnis führen. Die Eintragung kann daher langfristige Folgen haben. Zusätzlich drohen weitere Sanktionen.
22. Was passiert bei einem Unfall unter Alkoholeinfluss?
Kommt es zu einem Unfall unter Alkoholeinfluss, können weitere Straftaten vorliegen. Dazu gehört insbesondere die Gefährdung des Straßenverkehrs. Auch zivilrechtliche Folgen sind möglich, etwa Schadensersatzforderungen. Versicherungen können Regress verlangen. Die Folgen können daher erheblich sein.
23. Wann lohnt sich ein Einspruch oder eine Verteidigung gegen den Vorwurf der Trunkenheit im Verkehr?
Eine Verteidigung kann sinnvoll sein, wenn Zweifel an der Beweislage bestehen. Beispielsweise können Messfehler oder Verfahrensfehler vorliegen. Auch die Höhe der Strafe kann überprüft werden. Jeder Fall ist individuell zu beurteilen. Eine frühzeitige anwaltliche Beratung ist daher sinnvoll.
24. Wer ist der beste Anwalt bei Alkohol am Steuer / Trunkenheit im Verkehr?
Rechtsanwalt & Strafverteidiger B. Dimsic, LL.M. aus Düsseldorf verteidigt seit mehr als 15 Jahren im Verkehrsstrafrecht und insbesondere beim Tatvorwurf Alkohol am Steuer / Trunkenheit im Verkehr. Er ist darauf spezialisiert, für seine Mandanten bei diesem Tatvorwurf immer das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Gerade bei einer Trunkenheitsfahrt ist eine frühzeitige Verteidigung entscheidend. Häufig drohen bereits zu Beginn Maßnahmen wie die Sicherstellung des Führerscheins oder eine vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis. Um dieses zu erreichen, sollten Sie sich so früh wie möglich melden.
Informationen über Düsseldorf
Eine Stadt mit Charme, Geschichte und moderner Lebensqualität
Düsseldorf, eine Stadt mit einer reichen Geschichte und lebendigen Kultur, hat ihren ganz eigenen Charme. Die Metropole am Rhein ist nicht nur eine moderne Wirtschaftshochburg, sondern auch ein Ort, der eine Fülle an Attraktionen und Erlebnissen bietet.
Architektur und Sehenswürdigkeiten am Rhein
Die Architektur von Düsseldorf ist faszinierend und vielfältig. Sie reicht von modernen Wolkenkratzern bis hin zu historischen Bauten. Die Rheinpromenade ist ein beliebter Ort, um die Aussicht auf den Fluss und die Skyline der Stadt zu genießen. Die Altstadt, oft als „die längste Theke der Welt“ bezeichnet, ist bekannt für ihre gemütlichen Brauhäuser und traditionellen Kneipen.
Kunst, Kultur und Mode in Düsseldorf
Düsseldorf ist auch ein bedeutendes Zentrum für Kunst und Kultur. Das Kunstmuseum K20 beherbergt eine beeindruckende Sammlung moderner Kunst, während die K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zeitgenössische Werke präsentiert. Die Stadt ist auch für ihre Mode bekannt und beheimatet viele renommierte Designer und Modenschauen.
Kulinarik: Typisch Düsseldorfer Spezialitäten
Die Gastronomieszene in Düsseldorf ist vielfältig und bietet eine breite Palette von internationaler Küche bis hin zu regionalen Spezialitäten. Probieren Sie unbedingt die köstlichen Rheinischen Spezialitäten wie Rheinischer Sauerbraten oder die berühmte Düsseldorfer Senfrostbraten.
Shopping-Erlebnisse von exklusiv bis regional
Düsseldorf bietet auch hervorragende Einkaufsmöglichkeiten, insbesondere auf der exklusiven Königsallee, die mit luxuriösen Boutiquen und Geschäften lockt. Der Carlsplatz ist ein lebhafter Markt, auf dem frische Lebensmittel und lokale Produkte angeboten werden.
Leben in Düsseldorf: Infrastruktur, Daten und Fakten
Insgesamt ist Düsseldorf eine lebendige und vielseitige Stadt, die für ihre Gastfreundschaft und Lebensqualität geschätzt wird. Mit einer modernen Infrastruktur, einer reichen Kultur und einer pulsierenden Atmosphäre ist Düsseldorf definitiv einen Besuch wert.
Bevölkerung: Zum 31. Dezember 2022 lebten 629.047 Einwohner in Düsseldorf.
Stadtteile hat Düsseldorf
Düsseldorf hat folgende Stadtteile: Altstadt, Carlstadt, Stadtmitte, Pempelfort, Derendorf, Golzheim, Unterbilk, Friedrichstadt, Oberbilk, Hafen, Hamm, Volmerswerth, Bilk, Oberkassel, Niederkassel, Lörick, Heerdt, Stockum, Lohausen, Kaiserswerth, Kalkum, Angermund, Wittlaer, Unterrath, Lichtenbroich, Rath, Mörsenbroich, Düsseltal, Flingern Nord, Flingern Süd, Lierenfeld, Eller, Vennhausen, Unterbach, Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg, Hubbelrath, Knittkuhl, Benrath, Urdenbach, Hassels, Reisholz, Holthausen, Itter, Himmelgeist, Wersten
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Anwalt für Strafrecht – kleiner Auszug unserer Erfolge bei der Verteidigung zum Tatvorwurf Trunkenheit im Verkehr / Alkohl am Steuer
Presseberichte Strafrecht
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Verteidigung bei Geldwäsche und Finanzagent
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Verteidigung im Verkehrsstrafrecht
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Trunkenheit im Verkehr / Alkohol am Steuer
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